Anders Eggert (8 Tore) und Holger Glandorf (6 Tore) waren heute die besten Schützen auf Seiten der Flensburger (Foto: Benjamin Nolte)
Das Spiel begann sehr ausgeglichen. Die erste Viertelstunde war vor allem ein Spieler auffällig, Holger Glandorf. Von der fünften bis zur neunten Minute traf er Vier Mal nacheinander. Mehr Highlights gab es allerdings in der ersten Halbzeit kaum. Die Torhüter spielten keine entscheidende Rolle und keine der beiden Teams war in der Lage sich vom Gegner abzusetzen. Erst nach 20. Minuten gelang es der SG während einer Überzahl einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten 14:10. Mit diesem Vorsprung ging die Halbzeit auch zu Ende Spielstand 16:12.
Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit brachte auch nichts Neues. Das Spiel dümpelte ein wenig vor sich hin. Nach 45 Minuten änderte sich jedoch das Bild. Matthias Andersson kam besser ins Spiel und konnte einige Bälle halten. Noch gaben sich die Gäste allerdings nicht geschlagen. In der 53. Spielminute machte die SG allerdings den Sack zu, es schien bei den Flensburgern ein Knoten zu platzen. Matthias Andersson im Tor der SG setzte wichtige Akzente und leitete mit seinen Paraden einige schnelle Angriffe ein. Drei schnelle Tore von Thomas Mogensen, Anders Eggert und Lasse Svan brachten die Entscheidung. Von 26:23 auf 29:23 eilte die SG davon.
Michael Knudsen legte noch einen drauf und die SG führte mit sieben Toren. Mit diesem Vorsprung endete auch die Partie mit 32:25.
In nur vier Tagen müssen die Flensburger auswärts gegen Wetzlar spielen und am 10. März steht dann das Heimspiel gegen Hamburg auf dem Programm.
Statistik:
SG Flensburg-Handewitt – TV Großwallstadt 32:25 (16:13)
SG Flensburg-Handewitt: Andersson (17 Paraden), Rasmussen (bei drei 7m) – Karlsson, Eggert (8/2), Glandorf (6), Mogensen (3), Svan Hansen (3), Djordjic (4), Mocsai (1), Kaufmann (4), Knudsen (3)
TV Großwallstadt: Galia (7 Paraden), Wolff (6 Paraden; ab 39.) – Spatz (13/9), Kneer (1), Tiedtke (1), Holst, Larsson (1), Jakobsson, [F]Schäpsmeier (1), Köhrmann (1), Weinhold (6)
Schiedsrichter: Blümel/Loppaschewski (Berlin)
Zeitstrafen: 8:8 Minuten (Kaufmann 4, Svan Hansen 2, Glandorf 2 – Weinhold 2, Kneer 2, Larsson 2, Jakobsson 2)
Siebenmeter: 2/2:9/9
Zuschauer: 5501
Spielverlauf: 1:2 (5.), 3:4 (7.), 5:6 (10.), 7:6 (12.), 9:8 (16.), 10:10 (17.), 14:10 (23.), 14:12 (25.), 16:12 (29.) – 17:13 (31.), 18:14 (32.), 18:16 (36.), 19:17 (37.), 21:17 (38.), 21:19 (41.), 22:20 (44.), 24:20 (46.), 24:22 (49.), 27:22 (52.), 30:23 (56.), 31:24 (58.)
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