28. Februar 2012 - 21:56 Uhr

DHB-Pokal: SG zieht ins Final Four

Thomas Mögenden kann sich durchsetzen (Foto: Benjamin Nolte)
Lasse Svan Hansen kann sich mit geballter Kraft durchsetzen (Foto: Benjamin Nolte)
Öfter als es Kapitän Tobias Karlsson lieb war musste er nach hinten schauen (Foto: Benjamin Nolte)
SG-Trainer Ljubomir Vranjes (li.) im Gespräch mit dem Neuhausener Ralf Bader (Foto: Benjamin Nolte)
Flensburg (alt) - Das Final Four Anfang Mai in Hamburg ist nun gebucht. In einer zähen Partie gewinnt die SG in eigener Halle gegen TV Neuhausen, einen gut aufspielenden Zweitligisten, der mit wenig Respekt es den Flensburgern ganz schwer machte und sich erst ein paar Minuten vor Schluss abschütteln ließen.

Die Gäste machten zu Beginn deutlich, dass sie sich auch in Flensburg Chancen ausrechneten und gingen nach drei Minuten mit 1:3 und nach sieben Minuten mit 3:6 in Führung. Die Flensburger taten sich mit der Defensive der Neuhausener, die mit drei Vorgezogenen agierte sehr schwer. SG-Trainer Ljubomir Vranjes zog die Handbremse und nahm in der achten Minute eine Auszeit.

Es sollte allerdings weitere zehn Minuten dauern, ehe Lasse Svan die erste Führung der SG zum 9:8 erzielen konnte. Die Deckung der Flensburger stabilisierte sich und im Angriff spielten sie sich auf die offensive Deckungsvariante der Gäste ein.

Nach schnellen und einfachen Toren zu Beginn, konnten die Gäste aus Neuhausen nun kaum noch Wurfchancen herausspielen. Ein Angriff nach dem anderen prallte an der guten Deckungsarbeit der SG ab. In der 13. Spielminute führten sie noch mit 5:8 allerdings konnten sie erst 15 Minuten später den nächsten Treffer zum 13:9 erzielen. Mit 15:10 ging es in der Halbzeit in die Kabine.

Die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit war sehr ausgeglichen. Den Flensburgern gelang es nicht sich entscheidend abzusetzen und Neuhausen blieb dran 45. Spielminute führten die Flensburger mit 21:17.

Einige technische Fehler, Fehlwürfe und eine spürbare Unzufriedenheit bei der Heimmannschaft spielte den Gästen in die Hände. In der 46. Minute verkürzte Neuhausen auf 21:18. Dieser Abstand von drei Toren hielt sich bis zur 54. Minute ehe Lasse Svan mit einem schnellen Gegenstoß auf 24:20 erhöhte. Nun machte sich der Kräfteverschleiß bei den Gästen bemerkbar. Sie versuchten mit schnellen Aktionen noch einmal den Anschluss zu finden, doch fehlte dann beim Abschluss die Kraft.

Flensburg nutzte dies mit zwei Toren von Viktor Szilagyi und jeweils einem von Thomas Mogensen und Holger Glandorf, der den Schlusspunkt zum 28:22 setzte. Damit bleiben sie gegen die beherzt aufspielenden Neuhausener und ziehen ins Final Four des DHB-Pokals.

Weitere Infos folgen...

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