Lasse Svan erzielte mit dem 2:3 dann allerdings für die Gäste die letzte Führung in diesem Spiel. Sven-Sören Christophersen glich in der sechsten Spielmiute zum 3:3 aus. Drei aufeinander folgende technische Fehler der SG nutzten die Gastgeber konsequent um sich auf schon früh ein kleines Polster zu schaffen. In der neunten Spielminute stand es 6:3 für Berlin.
In der 11. Spielminute kam Viktor Szilagyi nach zwei Monaten Verletzungspause wieder zum Zug und erzielte gleich im ersten Angriff einen Treffer. Dennoch tat sich die SG zunehmend schwer gegen die offensiv agierende Deckung der Berliner. Vor allem taten sich in der eigenen Defensive taten sich ungewohnte Lücken auf. Colja Löffler erzielte in der 14. Minute das 9:5 nach einem langen Pass von Silvio Heinevetter. SG-Trainer Ljubomir Vranjes nahm eine Auszeit.
Lars Kaufmann lies sich nur durch ein Foul stoppen und Anders Eggert verwandelte sicher einen 7-Meter. Dennoch setzte sich Berlin weiter ab. In der 18. Spielminute erzielte Alexander Petersson das 12:7 für die Füchse.
Ljubomir Vranjes versuchte durch diverse Wechsel Impulse zu setzen, doch wurden die Defizite sowohl im Angriff als auch in der Abwehr hierdurch nur noch deutlicher. Mit sechs Toren Vorsprung 18:12 ging es in die Halbzeitpause.
Nach der Pause erzielten die Gastgeber den ersten Treffer. Jacob Heinl antwortete mit dem 19:13, doch schon eine Minute später traf Iker Romero zum 21:13, Berlin lag nun mit acht Toren vorn. Die SG stellte nun ebenfalls ihre Defensive auf eine 4:2 Variante um. Die Berliner Offensive lief nun nicht mehr so rund. Die Rückraumschützen wurden von der SG nun konsequent bis zur letzten Minute von Anders Eggert und Lasse Svan kurz gedeckt. Dies zeigte Wirkung, auch wenn es Iker Romero, mit 10 treffern insgesamt bester Torschütze der Partie, immer wieder gelang einen Treffer zu erzielen.
Doch mit viel Einsatz kämpften sich die Flensburger wieder ins Spiel zurück. In Unterzahl gelang Thomas Mogensen in der 42. Minute das 25:21. 15 Minuten vor Ende der Partie traf Michael Knudsen zum 26:23, zwei Minuten später verkürzte Holger Glandorf zum 26:24. Füchse Trainer Dagur Sigurdsson nahm nun eine Auszeit. Die SG kämpfte weiter und war mit der offensiven Deckungsvariante erfolgreich. Dreieinhalb Minuten vor Schluss erzielte Lasse Svan den Anschlusstreffer zu 30:29. Der Ausgang des Spiels war wieder völlig offen.
Ausgerechnet "Mr. 7-Meter" Anders Eggert scheiterte eine Minute vor Schluss beim Spielstand von 32:30 vom 7-Meterpunkt an Silvio Heinevetter. Damit war das Spiel entschieden. Iker Romero Markierte mit dem 33:30 den letzten Treffer der Partie.
Statistik:
Füchse Berlin – SG Flensburg-Handewitt 33:30 (18:12)
Füchse Berlin: Heinevetter (15/1 Paraden), Stochl (bei einem 7m) – Löffler (3), Laen, Spoljaric, Jaszka (4), Nincevic (1), Petersson (5), Christophersen (5), Richwien (3), Iker Romero (10/2), Pevnov (1), Bult (1)
SG Flensburg-Handewitt: Andersson (12 Paraden), Rasmussen (18.-30; 4 Paraden) – Karlsson, Eggert (7/4), Glandorf (6), Mogensen (4), Svan Hansen (3), Djordjic, Mocsai, Heinl (2), Szilagyi (2), Kaufmann (3), Knudsen (3)
Schiedsrichter: Moles/Pittner (Heddesheim/Laudenbach)
Zeitstrafen: 8:6 Minuten (Löffler 2, Laen 2, Nincevic 2, Richwien 2 – Szilagyi 2, Svan Hansen 2, Karlsson 2)
Siebenmeter: 2/2:5/4 (Eggert scheitert an Heinevetter)
Zuschauer: 6470
Spielverlauf: 1:1 (3.), 2:3 (5.), 6:3 (9.), 7:5 (11.), 9:5 (14.), 11:6 (16.), 12:7 (18.), 12:9 (20.), 14:10 (22.), 15:12 (25.) – 19:12 (32.), 21:13 (33.), 21:15 (35.), 22:17 (37.), 24:17 (38.), 24:19 (39.), 25:21 (42.), 26:24 (47.), 28:24 (50.), 28:27 (53.), 30:27 (55.), 30:29 (57.), 31:30 (58.)
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