Zu Beginn der Partie sahen die Flensburger frischer und ideenreicher aus als die gastgebenden Magdeburger. Die Offensive agierte geschickt mit schnellen Ballwechseln und die Körpersprache der SG-Spieler strahlte viel Selbstbewusstsein aus. In der 8 Spielminute führten die Gäste mit 3:5.
In der 10. Spielminute kassierte Lars Kaufmann für einen Schubser eine 2-Minuten Strafe, die von den Gastgebern jedoch nicht genutzt werden konnte. Holger Glandorf erzielte in der 13. Minute ein wunderschönes Tor aus dem Stand zum 6:8. Magdeburg steckte in der kampfbetonten Partie jedoch nie auf. In der 17. Minute erneut der Ausgleich zum 9:9 durch Robert Weber. Die nächsten sieben Minuten ging es Kopf an Kopf, ehe Lasse Svan fünf Minuten vor Ende der Halbzeit auf drei Tore zum 12:15 erhöhen konnte.
Zwei schnelle Tore von Andreas Rojewski und eines von Bennet Wiegert egalisierten diesen Vorsprung allerdings in nicht einmal einer Minute wieder. So ging es dem Spielverlauf gerecht mit einem 17:17 in die Kabine.
Die zweite Halbzeit eröffnete passender Weise Michael Knudsen zum 17:18. Eine doppelte Unterzahl überstand die SG mit einem blauen Auge und durch ein unglaubliches Tor von Thomas Mogensen der aus neun Meter Entfernung aus der Hüfte zum 18:20 abzog. in der 35 Minute glichen die Gastgeber mit einem Tor von Robert Weber zum 20:20 erneut aus.
20 Minuten vor Schluss war es Michael Knudsen, der für den nächsten drei Tore Vorsprung sorgte. Doch wieder kämpfte sich Magdeburg heran und erzielte 3 Minuten später erneuten den Ausgleich zum 24:24. Genau 15 Minuten vor Schluss traf Robert Weber in Überzahl sogar den Führungstreffer für Magdeburg.
Bis zur 55. Spielminute ging es erneut Kopf an Kopf - Spielstand: 27:27. Der Ausgang war völlig offen, es hätte in beide Richtungen gehen können. Doch nun setze sich der Mann des Tages in Szene. Michael Knudsen, der bis dahin bereits 8 Treffer erzielt hatte, markierte erst das 27:28 nach einem Anspiel von Lars Kaufmann, dann das 27:29 und 28:30 nach Anspielen von Thomas Mogensen und den letzten Treffer der Partie zum 28:31 nach Anspiel von Holger Glandorf.
Die SG gewinnt nach hartem Kampf verdient in Magdeburg und setzt sich mit dem vierten Platz und 14:4 Punkten weiter am oberen Tabellenende fest.
Statistik:
SC Magdeburg – SG Flensburg-Handewitt 28:31 (17:17)
SC Magdeburg: Gustavsson (11/1 Paraden), Eijlers (1 Parade) – Wiegert (1), Doborac, Rojewski (4), Landsberg (1), Pajovic, van Olphen (5), Hornke, Natek (4), Grafenhorst (1), Tønnesen (4/2), Weber (5), Jurecki (3)
SG Flensburg-Handewitt: Andersson (11 Paraden), Rasmussen (n. e.) – Bastian (n. e.), Karlsson, Eggert (3/1), Glandorf (5), Mogensen (5), Svan Hansen (3), Djordjic, Mocsai, Heinl (2), Kaufmann (1), Knudsen (12), Szilágyi (n. e.)
Schiedsrichter: Fleisch/Rieber (Ostfildern/Nürtingen)
Zeitstrafen: 10:14 Minuten (Jurecki 4, Landsberg 2, Grafenhorst 2, Weber 2 – Svan Hansen 4, Kaufmann 4, Karlsson 2, Heinl 2, Knudsen 2)
Siebenmeter: 2/2:2/1
[/F]Zuschauer: 6012[/F]
Spielverlauf: 1:0 (3.), 1:1 (4.), 3:3 (5.), 4:6 (10.), 7:9 (15.), 10:9 (18.), 11:11 (20.), 11:13 (23.), 12:15 (25.), 15:15 (26.), 17:17 (30.) - 17:19 (34.), 19:19 (36.), 21:24 (40.) 24:24 (45.), 26:26 (50.), 27:27 (55.), 27:29 (58.), 28:29 (58.), 28:30 (59.), 28:31 (60.)
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