9. August 2010 - 4:35 Uhr

0:3 - Weiche bekommt vom SV Eichede die Grenzen aufgezeigt!

Weiche verleirt gegen SV Eichede mit 0:3 (Foto: Jörn Saemann)
Weiche verleirt gegen SV Eichede mit 0:3 (Foto: Jörn Saemann)
Flensburg (jös) - Der SV Eichede ist erfolgreich in die neue Saison gestartet. Der letztjährige Tabellendritte und Geheimfavorit auf den Meistertitel, gewann beim Mitfavoriten ETSV Weiche Flensburg, dass erste Spitzenspiel der Saison klar und deutlich mit 3:0. „Der Sieg war auch in der Höhe verdient“, erkannte Weiches Trainer Henning Natusch den Erfolg der Gäste aus Stormarn neidlos an.

Denn die Mannschaft von „Mecki“ Brunner, startete mit einem Paukenschlag in die Begegnung. Nach fünfzig Sekunden, verzog Torjäger Fabian Kolodzick noch einen Schuss, der knapp am ETSV Gehäuse vorbeistrich. Doch nur sechzig Sekunden später, machte es der Torschützenkönig der vergangenen Saison besser und traf zum 1:0 Führungstreffer der Rot- Weißen. Wieder war die Verteidigung der Gastgeber im Tiefschlaf und Kolodzick stand goldrichtig und sorgte dafür, dass sein Team in der Folgezeit das Geschehen auf dem grünen Rasen diktierte.

Nur drei Minuten nach dem 1:0, verpasste abermals Kolodzick, für seine Farben auf 2:0 zu erhöhen. Doch einen Freistoss von Jacob Rienhoff verfehlte er nur knapp. Wiederum nur drei Minuten später, war es Neuzugang Lasse Bork, der mit einem fulminanten Schuss, Tim Martensen im ETSV Tor zu einer Glanzparade zwang. Dieser brachte nach einer Viertelstunde sein eigenes Tor in Gefahr, als er eine Rückgabe, mit einem Fallrückzieher klären wollte und das Außennetz traf. Zehn Minuten später, verzieht Torge Maltzahn seinen Fernschuss nur knapp, danach verflachte das Spiel und nahm erst wieder Fahrt auf, als die Gastgeber selbst Bemühungen in der Offensive zeigten.

Jonas Walter, der von Schleswig 06 zu den Fördestädtern wechselte, setzte in der 36. Minute einen Fernschuss noch neben das Tor, dann traf der Mittelfeldspieler mit einem direkten Freistoss nur die Querlatte des Gästetores. Im Gegenzug ließ Maltzahn noch einen Kracher los, doch Martensen parierte glänzend. Wiederum im Gegenzug setzte Malla Kasumovic den eingewechselten Adnan Begovic in Szene. Doch gegen den herausstürzenden Eicheder Torhüter Markus Venz, schlenzte Begovic den Ball am Keeper vorbei, traf aber nur das Außennetz.

Nach der Pause, kamen wieder die Gäste konzentrierter aus der Kabine. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff monierte man auf Eicheder Seite ein Foulspiel von Marc Böhnke an Fabian Kolodzick und forderte Elfmeter. Doch Schiedsrichter Marc Quednau vom Sereetzer SV ließ weiterspielen. In der 50. Minute hat David Lies die Möglichkeit zum Ausgleich. Doch sein Kopfball streicht knapp am Tor vorbei. Drei Minuten später verzieht Bönke einen Abpraller aus der Eicheder Verteidigung. Die Gäste machen es zwei Minuten später besser, als sie von einem Fehler von Erkan Yilderim profitieren.

Dieser spielt ohne Not David Lies in der Vorwärtsbewegung an, Kolodzick hat aufgepasst und erläuft sich den Ball. Aus halbrechter Position, schießt er zum 2:0 der Gäste ein und lässt dabei Martensen keine Abwehrchance. Danach sind die Gastgeber zwar bemüht, doch mehr als Distanzschüsse, von Malla Kasumovic und Jonas Walter, springen nicht heraus. Torjäger Sven Beck, in der letzten Saison zweitbester Torschütze hinter dem zweifachen Torschützen Kolodzick, hing in der Luft, da er keine guten Zuspiele in die Spitze bekam. Nur nach einem Pass von Jonas Walter, in der 67. Minute, kommt der Routinier frei zum Schuss, der jedoch knapp am linken Pfosten vorbeigeht.

Auf der Gegenseite ist es zweimal Christian Rave, der in Martensen seinen Meister findet. Dieser ist aber machtlos, als elf Minuten vor dem Abpfiff der starke Torge Maltzahn einen Abpraller in der ETSV Abwehr zum entscheidenden 3:0 aus Sicht des SVE nutzt. Nach der Partei fielen die Analysen dementsprechend aus. „Wir wollten uns hier nicht verstecken und selbst Akzente setzten. Das hat die Mannschaft gut gemacht. Natürlich hat uns das frühe Tor in die Karten gespielt“, freute sich Mecki Brunner über den „Dreier“.

Sein Gegenüber Henning Natusch war enttäuscht. „Wir haben nichts von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir wussten um Eichedes Gefährlichkeit, die auch in dieser Höhe verdient gewonnen haben.“ Mecki Brunner freut sich nun auf die kommenden Aufgaben. „Wir wollen am Mittwoch im Pokal gegen Heikendorf nachlegen und ins Halbfinale einziehen“, hofft Brunner dann auf einen der „Großen“, Holstein Kiel oder den VFB Lübeck. Der Anpfiff gegen den Heikendorfer SV im heimischen Stadion, erfolgt um 18 Uhr.

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