HSV unterliegt dem FC Cottbus mit 2:4 (Fotos: Benjamin Nolte)
HSV unterliegt dem FC Cottbus mit 2:4 (Fotos: Benjamin Nolte)
HSV unterliegt dem FC Cottbus mit 2:4 (Fotos: Benjamin Nolte)
Schon in der zweiten Spielminute, deutete Emil Jula an, dass der HSV dort noch seine größte Baustelle vor dem Saisonstart im DFB-Pokal und der Bundesliga hat. Mit einer Direktabnahme, prüfte er den neuen HSV Torhüter Jaroslav Drobny, der allerdings auf dem Posten war. Danach diktierte der HSV das Geschehen und zwar mit seiner stärksten Waffe – dem Offensivspiel. In der sechsten Minute, setzte Paolo Guerrero Mladen Petric gekonnt in Szene, doch der Schuss des Kroaten ging an das Außennetz des Cottbusser Tores. Nach einer Viertelstunde, schlenzte Petric einen Ball über das Tor. Der HSV blieb am Drücker, wobei vor allem Ze Roberto, Jonathan Pitroipa, sowie Ruud van Nistelrooy, Guerrero und Petric die gegnerische Abwehr durcheinanderwirbelten. Auch WM-Teilnehmer Marcell Jansen, wusste auf der linken Seite mit einigen Vorstößen zu Gefallen.
Nachdem auf der Gegenseite Cottbus Neuerwerbung Daniel Adlung Drobny noch einmal geprüft hatte, erzielte Paolo Guerrero in der 19. Minute das 1:0 für den HSV. David Jarolim hatte Ruud van Nistelrooy geschickt in Szene gesetzt, dieser passte in die Mitte, wo Gurrero den Ball mit einem platzierten Kopfball in die Maschen setzte. Danach hatten Petric und van Nistelrooy die Chance, den zweiten Treffer für den HSV zu erzielen, doch sie schossen entweder über oder neben das Tor. Völlig überraschend dann der Ausgleich. Die HSV Abwehr schlief und Jula setzte sich abermals auf der linken Seite durch. Mit einem strammen Flachschuss, ließ er Drobny keine Abwehrchance. Fünf Minuten vor der Pause, schießt der völlig freistehende van Nistelroyy den Ball über das Tor.
Nach der Pause sind die Lausitzer wesentlich wacher, während der HSV in der Abwehr wieder seine Probleme hat. Zunächst vergibt Clemens Fandrich zwei Minuen nach Wiederanpfiff die Führung für die Wollitz Elf, nur eine Minute später klatscht ein Freistoss von Adlung an den linken Außenpfosten. In der 54. Minute macht es Nils Petersen besser. Sein Schuss wird allerdings noch unhaltbar für Wolfgang Hesl abgefälscht. Der HSV präsentiert sich nun enorm schwach, der FC reißt das Spiel an sich und erhöht erneut durch Petersen in der 62. Minute auf 3:1. Dabei lässt er die HSV Abwehr, allen voran Joris Mathijsen, alt aussehen. Danach wird der HSV endlich wach und versucht, die Cottbusser Verteidigung, wie in der ersten Halbzeit, unter Druck zu setzen.
Dabei ist es auf der linken Außenbahn immer wieder Eljero Elia, der die Chance sucht, oder seine Nebenleute bedient. Doch zunächst scheitern van Nistelrooy und Pitroipa. Gegen „Van the Man“, ist Torhüter Thorsten Kirschbaum zur Stelle, Pitroipa trifft nur das Außennetz. In der 74. Minute spielt Pitroipa jedoch die ganze FC Abwehr schwindelig, lässt auch noch Kirschbaum aussteigen und verkürzt auf 2:3. Nach dem Treffer verzieht zwei Minuten später Elia aus guter Position. Große Torchancen kommen aber nicht mehr zustande, so das drei Minuten vor dem Abpfiff Markus Brzenska, eine Ecke von Takahito Soma annimmt und flach ins untere linke Eck zum 4:2 Endstand einschießt. Jörn Saemann
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