3. März 2010 - 23:32 Uhr

SG Flensburg-Handewitt gewinnt Heimspiel gegen Lübbecke 28:19 (11:11)

Frank Løke war nur schwer in den Griff zu bekommen (Foto: Benjamin Nolte)
Mogensen setzt sich durch (Foto: Benjamin Nolte)
Carlèn traf Arne Niemeyer unbeabsichtigt mit einem Wurf am Kopf (Foto: Benjamin Nolte)
Lasse Boesen in Aktion (Foto: Benjamin Nolte)
Oscar Carlén bei der Defensivarbeit (Foto: Benjamin Nolte)
Per Carlén war in der ersten Halbzeit nicht zufrieden (Foto: Benjamin Nolte)
(alt) - Nach der Niederlage im Hinspiel gegen den Tus N-Lübbecke konnte die SG am heutigen Abend das Rückspiel deutlich zu ihren Gunsten entscheiden. Dabei begann das Spiel unerwartet ausgeglichen. Erst in der vierten Spielminute konnte Thomas Mogensen das 1:0 für die SG markieren. Die Abwehrreihen bestimmten das Spiel. Den ersten Treffer der Gäste zum Ausgleich 1:1 fiel per 7-Meter. Es sollte nicht der letzte bleiben.

Nur 11 der 19 Treffer der Gäste waren Feldtore. Die SG-Abwehr bekam Kreisläufer Frank Løke kaum in den Griff, 7-Meter war oft die Folge. Acht von acht Strafwürfen verwandelte Tomasz Tluczynski sicher im Netzt von Dan Beutler und Stephan Hampel, der heute für den verletzten Sjöstrand die Nummer 2 im Tor der SG war.

Ein sehenswertes "blindes" Anspiel aus der Drehung von Lasse Boesen auf Lars Christiansen führte zum zweiten Treffer der SG. Auch den dritten Treffer der SG zum 3:2 markierte Christiansen nach einem ebenso schönen Anspiel von Oscar Carlèn quer über den Kreis. Dies sollte jedoch der letzte Führungstreffer der Flensburger in der ersten Halbzeit bleiben.

Nach einer Viertelstunde gingen die Gäste sogar mit 4:7 in Führung. Die SG tat sich außerordentlich schwer mit der guten Defensivarbeit des TuS N-Lübbecke, sorgte jedoch ebenfalls mit sehr guter Defensive dafür, dass Lübbecke sich nicht absetzen konnte. Die Stationen gingen über 6:7, 8:10 und 10:10 den Ausgleich zum 11:11 Halbzeitstand erzielte Patrik Fahlgren.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete Lübbecke legte einen vor und die SG antwortete mit dem Ausgleich. In der 36. Spielminute verwandelte Jacob Heinl seinen ersten Treffer der Partie zum 13:13 nach einem klasse Anspiel von Fahlgren und konnte eine Minute später einen Doppelschlag daraus machen und brachte die SG erstmals wieder in Führung. Zwei schnelle Tore von Oscar Carlèn und Lars Christiansen bauten den Vorsprung auf drei Tore aus. Es stand nun 16:13 (38. Spielminute).

Lübbecke spielte nun nicht mehr so konzentriert und die Gastgeber nutzten ihre Chancen. Nach 45 Minuten erzielte Oscar Carèn das 20:15, in der 51. Spielminute das 24:16 für die Flensburger. Das Spiel war entschieden. Auch der letzte Treffer der Partie ging auf das Konto von Carlèn zum 28:19. Lars Christiansen war einmal mehr mit neun Toren erfolgreichster Torschütze des Spiels. Nach einer deutlichen Steigerung im zweiten Durchgang sichert sich die SG damit an diesem Spieltag den dritten Tabellenplatz.

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Stimmen zum Spiel:

Patrik Liljestrand (Trainer TuS N-Lübbeke): Glückwunsch an die Flensburger. Wir haben in der ersten Halbzeit Umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten. Aber so gut wie wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, so schlecht lief es in der zweiten Hälfte. Wir haben zwar gekämpft, aber kopflos gespielt. So gewinnt man kein Spiel in Flensburg.

Per Carlèn (Trainer SG Flensburg-Handewitt): Wir müssen unser Spiel immer variieren. Das hat heute in der zweiten Halbzeit sehr gut funktioniert. In der Kabine haben wir mit den Spielern zwei-drei Dinge besprochen. Nur 8 Gegentore in der zweiten Halbzeit zu kassieren ist ein toller Erfolg.


Statistik:

SG Flensburg-Handewitt – TuS N-Lübbecke 28:19 (11:11)
SG Flensburg-Handewitt: Beutler, Hampel (bei zwei Siebenmetern) – Karlsson (1), Carlén (6), Eggert (n. e.), Fahlgren (1), Mogensen (2), Svan Hansen (5), Christiansen (9/2), Djordjic (n. e.), Heinl (2), Petersson (1), Boesen (1), Carstens (n. e.)
TuS N-Lübbecke: Blazicko, Putera - Løke (3), Felixsson (1), Siodmiak, Hansen (2), Jurecki (1), Tluczynski (8/8), O. Tesch, Rui (1), Niemeyer, Alvanos (1), Remer (2)
Schiedsrichter:Uwe Prang/Uwe Reichl (Bergheim/Köln)
Zeitstrafen: 6:4 Minuten (Karlsson 2, Mogensen 2, Heinl 2 – Felixsson 2, Hansen 2)
Siebenmeter: 3/2:8/8 (Christiansen an den Pfosten)
Zuschauer: 5432
Spielverlauf: 1:0 (4.), 1:1 (5), 3:4 (10.), 4:7 (15.), 6:8 (20.), 7:9 (25.), 10:10 (27.), 11:11 (30.) – 12:12 (35.), 18:14 (41.), 20:15 (45.), 23:16 (50.), 25:18 (55.), 28:19 (60.)