28. Februar 2010 - 23:17 Uhr

SG bleibt nach lockerem 34:23 Sieg gegen die HSG Düsseldorf auf Rang drei!

(Foto: Benjamin Nolte)
Von Anpfiff an war zu sehen, wer in der Campushalle der Herr im Haus ist. Die Gäste versuchten mit zögerlichen und langen Angriffen, das Tempo zu verschleppen. Doch die Mannschaft von Goran Sutton, konnte auch damit die aggressive Abwehr der SG selten in Verlegenheit bringen. Nach dem knappen 3:2 nach fünf Minuten, zogen die Gastgeber dann aber unaufhaltsam davon und lagen in der zwanzigsten Minute bereits mit 13:4 in Front. Dabei funktionierte vor allem die zweite Welle der Flensburger, die durch Lasse Svan Hansen und Lars Christiansen, zu diesem Zeitpunkt, mit sieben Treffern erfolgreich war.

Aus dem Rückraum sorgte Trainersohn Oscar Carlén für den nötigen Druck und traf in dieser Phase viermal in die gegnerischen Maschen. Danach ließ die SG die Zügel etwas schleifen und auch die überraschende Variante von Gästetrainer Sutton, in Unterzahl einen zusätzlichen Feldspieler für den Torhüter ins Spiel zu bringen, irritierte den Ligadritten kurzzeitig. So kamen die Gäste vom Rhein, auf 15:9 heran. Doch dann zog die SG das Tempo bis zum Pausenpfiff wieder an und sorgte mit dem 19:9 Halbzeitstand, für die höchste Führung.

Im zweiten Durchgang, passten sich die Gastgeber dem Nivau der Düsseldorfer zusehends an. Die Konzentration wurde vor allem im Angriff nicht mehr so konstant gehalten. Sicherlich auch aus dem Grund, weil Per Carlén seine Sieben ordentlich durchwechselte. So wurden Lars Christiansen. Thomas Mogensen und Oscar Carlén, lange Zeit für die kommenden Aufgaben und englischen Wochen geschont. Christiansen, verbrachte sogar die kompletten zweiten dreißig Minuten auf der Bank. Bis zum Zwischenstand von 24:17, zehn Minuten nach dem Wechsel, konnten die Gäste das Ergebnis dann auch erträglicher gestalten.

Doch die SG spielte dann wieder etwas konzentrierter, was vor allem Alexander Pettersson anzumerken war, der es im zweiten Durchgang auf insgesamt fünf Treffer auf der rechten Angriffsseite brachte. Fünf Minuten vor dem Ende der Partie kam dann auch Lennart Carstens aus dem Junior Team zu seinem ersten Bundesligaeinsatz und durfte unter großem Applaus, seine Premiere in der Campushalle genießen. Beim Abpfiff, stand ein ungefährdeter 34:23 Heimsieg über einen schwachen Gegner, der mit dem Resultat aber gut leben konnte.

„In den ersten fünfzehn Minuten hat uns Flensburg sehr unter Druck gesetzt. In der ersten Halbzeit haben wir zwölf Gegentore durch Tempogegenstöße und die zweite Welle der SG bekommen. Das sagt schon alles aus. Das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung“ hakte Trainer Goran Sutton die Niederlage sehr schnell ab. Sein Gegenüber Per Carlén war mit den sechzig Minuten zufrieden. „ich habe großen Respekt, vor der Leistung meiner Mannschaft. Sie hat die ersten zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten viel Druck gemacht. Nach so einer hohen Führung, ist die Reaktion in der zweiten Halbzeit normal, dass es nicht mehr so gut lief. Unser Ziel aus den Spielen gegen Düsseldorf, Nettelstedt-Lübbecke und in Wetzlar, sind sechs Punkte, denn wir wollen diesen Championsleagueplatz“, ist der SG Trainer heiß auf die europäische Königsklasse.


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SG Flensburg-Handewitt: Beutler (1.-30./ab 55., 12 Paraden/-), Sjöstrand (4/1 Siebenmeter): Karlsson (2), Carlén (6), Eggert (6/4), Fahlgren, Mogensen (1), Svan Hansen (8), Christiansen (4), Djordjic, Heinl (1), Carstens, Pettersson (5), Boesen (1).
HSG Düsseldorf: Savonis (13/1), Puhle (3/1): Berblinger (2/1), Hribar (5), Hegemann (5), Backhaus, Fölser(1), Kress, Kogut (1), Wernicke (1), Weiß, Asgeirsson (2), von Gruchalla (3), Sulc (3).
Schiedsrichter: Moles/Pittner (Heddesheim/Laudenbach)
Zeitstrafen: 10:6 Minuten
Zuschauer: 6278 (in der Campushalle Flensburg)