Innerhalb der nächsten 6 Minuten drehte die SG jedoch auf und konnte mit einem Tor von Mogensen die erste Führung zum 4:5 in der Partie verbuchen. Im ersten Durchgang konnte keine der beiden Mannschaften sich einen Vorteil erspielen. Der Halbzeitstand 11:12 für die Gäste.
Zu Beginn der zweiten Hälfte erwischten die Flensburger den besseren Start und konnten den Vorsprung auf 3 Tore zum 12:15 ausdehnen. Die Füchse gaben jedoch nicht klein bei und fighteten mit vollem Einsatz, der auch belohnt wurde. Kjetil Strand erzielte eine gute Viertelstunde vor Schluss erneut den Ausgleich zum 17:17. Fünf Minuten später wechselte Per Carlèn den Torwart. In der Schlußphase sollte Sjöstrand den Unterschied machen. Dies gelang jedoch nicht sofort. Das Spiel blieb bis zum Schluss auf Messers Schneide.
Beim Stand von 25:26 in der letzten Spielminute war die SG im Ballbesitz und hatte es in der Hand alles klar zu machen. Doch Sekunden vor dem Abpfiff wurde Zeitspiel gepfiffen und die Berliner spielten den Ball schnell nach vorn. Ivan Nincevic scheiterte jedoch frei vor dem Tor an Sjöstrand.
Statistik:
Füchse Berlin – SG Flensburg-Handewitt: 25:26 (11:12)
Füchse Berlin: Heinevetter, Stochl – Laen (7), Strand (3), Karason, Göde, Kubisztal (1), Richwien (3), Schneider (1), Jaszka (2), Nincevic (3), Bult (5/3)
SG Flensburg-Handewitt: Beutler, Sjöstrand – Karlsson (1), Carlén (5), Fahlgren (1), Mogensen (5), Svan Hansen (3), Christiansen (8/5), Heinl (2), Petersson, Boesen (1)
Schiedsrichter: Schulze/Tönnies (Magdeburg/Dodendorf)
Zeitstrafen: 4:4 Minuten (Karason 2, Nincevic 2 – Boesen 4)
Siebenmeter: 4/3:5/5 (Nincevic scheitert an Beutler)
Zuschauer: 8461
Spielverlauf: 1:1 (2.), 3:1 (4.), 3:3 (6.), 4:5 (10.), 6:7 (15.), 7:8 (18.), 9:8 (22.), 9:10 (23.), 10:11 (25.) – 11:13 (32.), 12:15 (35.), 14:17 (40.), 18:17 (43.), 20:19 (47.), 20:21 (51.), 23:21 (52.), 23:26 (58.)
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