Mit hoher Geschwindigkeit fuhr der PKW weiter in Richtung dänische Grenze, vermutlich in der Hoffnung so seinen Verfolgern zu entkommen. Da der Verdacht der Schleusung vorlag, wurden weitere Fahrzeuge der Flensburger Bundespolizei alarmiert. Bei über 100 km/h versuchte der Fahrer des Fiat Punto den Streifenwagen der Bundespolizei von der Fahrbahn abzudrängen. Ohne Rücksicht auf Leib und Leben der Beamten versuchte er mit allen Mitteln zu entkommen.
Unterdessen setzte die Leitstelle der Bundespolizei die dänischen Kollegen über die Verfolgung in Kenntnis, da das Fahrzeug bis zum Grenzübertritt nicht gestoppt werden konnte. Drei deutsche Einsatzfahrzeuge folgten dem Fiat über die Grenze nach Dänemark, dessen Fahrer weiterhin versuchte die Polizeifahrzeuge abzudrängen. Erst im Bereich Apenrade gelang es den dänischen Einsatzkräften schließlich das Fahrzeug zu stoppen.
Aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen der dänischen Polizei und der deutschen Bundespolizei, konnte damit eine Schleusung gerade noch vereitelt werden. Im Fiat Punto befanden sich der mutmaßliche Schleuser (Fahrer), sowie vier afghanische Jugendliche ohne Personaldokumente.
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