7. März 2010 - 13:02 Uhr

Vermisster Taucher in Flensburger Förde geborgen

Taucher fanden den 48jährigen am Samstag in der Förde (Archivfoto:Benjamin Nolte)
Am 13. Februar suchte ein Großaufgebot nach dem Taucher (Foto:Benjamin Nolte)
Flensburg (bno) - Seit über drei Wochen wurde der 48-järige Taucher Herbert V. in der Flensburger Förde vermisst. Am 13. Februar brach er mit seiner Tauchpartnerin zu einem Tauchgang in Fahrensodde auf. Als beide auftauchen wollten verlor seine Tauchpartnerin den Kontakt zu Herbert V. und stieg alleine aus der Flensburger Förde. Mit einer groß angelegten Rettungs- und Bergungsaktion versuchte man damals den vermissten von Land, zu Wasser und aus der Luft zu finden, ohne Erfolg.

Taucher der Bereitschaftspolizei Eutin starteten wenige Tage nach dem Unglück einen zweiten Versuch den 48-jährigen zu bergen, konnten diesen aber nicht finden. Die Flensburger Polizei wollte kommende Woche, sollten es Wetter und Eisgang zulassen, mit einem Unterwassersonar nach dem vermissten Taucher suchen und diesen so lokalisieren und bergen.

Am Samstagmittag entdeckte eine private Tauchergruppe, die sich am Segelhafen Fahrensodde auf einem Tauchgang befand, den vermissten und konnten ihn bergen. Die Kriminalpolizei konnte die Identität des Tauchers bereits bestätigen. Bisher wird weiterhin von einem tragischen Unglücksfall ausgegangen, der Herbert V. das Leben kostete.

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