12. September 2009 - 21:46 Uhr

Oskar Lafontaine an der Flensburger Hafenspitze

Oskar Lafontaine in Flensburg (Foto:Geißler)
Oskar Lafontaine in Flensburg (Foto:Geißler)
Gut 700 Flensburger verfolgten die Rede von Lafontaine (Foto:Geißler)
(bno) - Der Wahlkampf geht in die heiße Phase. Besonderheit diesmal, die Schleswig-Holsteiner wählen nicht nur den neuen Bundestag, sondern auch die neue Landesregierung in Kiel. Spitzenpolitiker aller Fraktionen touren zur Zeit durch die Republik um auf Stimmenfang zu gehen und das Wahlprogramm der jeweiligen Partei vorzustellen. Am Samstagnachmittag war Oskar Lafontaine, der Spitzenkandidat der Linken in Flensburg zu Gast.

"Was ist eigentlich Demokratie?", mit dieser banalen aber grundlegenden Fragen begann Oskar Lafontaine seine Wahlkampfrede vor etwa 700 Flensburger an der Hafenspitze. Die Antwort gab Lafontaine gleich selbst, "Demokratie ist eine Gesellschaftsordnung, in der sich die Interessen der Mehrheit durchetzen", dieses Zitat der alten Griechen gab Lafontaine auch schon auf dem Bundestagswahlparteitag 2009 zum Besten.

Die wichtigsten Themen, die Lafontaine in seiner Rede ansprach waren die Wirtschafts- und die Sozialpolitik. Lafontaine und die Linke fordern einen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde. Außerdem muss Deutschland weg von Hartz IV, er sprach von entwerteter Arbeit unter Hartz IV. Immer wieder wurde die seine Rede von Applaus unterbrochen, die allseits so beliebten Zwischenrufe blieben beinahe gänzlich aus.

Ein Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan, ebenfalls eine Forderung der Linken. Des weiteren will sich die Partei von Oskar Lafontaine dafür einsetzen, dass die Renten nicht weiter gekürzt werden.

Kommentare


comments powered by Disqus