Als Interessenvertreter der mittelständischen Industrie hat der VEA die Trinkwasser-Preise in 83 Städten für Industriekunden mit Abnahmemengen von 7.500 m³ bzw. 100.000 m³ verglichen. Aus beiden Abnahmemengen wurde für den Vergleich ein durchschnittlicher Wasserpreis gebildet. Auch wenn es sich hier um Preise für Industriekunden handelt, sind diese tendenziell auch auf das private Angebot übertragbar.
Günstigster Anbieter sind die Ingolstädter mit 0,86 €/m³, gefolgt von Emden, Helmstedt und Cottbus mit 1,25 €/m³. Das teuerste Wasser kommt mit 2,38 €/m³ aus der Stadt Gotha. Wiesbaden, Heidelberg und Eschwege liegen etwas auf gleich hohem Niveau. Die Reihenfolge bei den günstigsten und bei den teuersten Anbietern hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.
Bundesweit erhöhten 15 Wasserversorger ihre Preise im Vergleich zum Jahr 2008. Die prozentuale Erhöhung lag zwischen 0,2 und 15,2%. Die Stadtwerke Flensburg haben ihren Wasserpreis in 2009 ebenfalls nicht erhöht.
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