12. Juni 2009 - 10:34 Uhr

Konzept zur Reduzierung der CO2- Emissionen durch städtische Fahrzeuge

TBZ-Geschäftsführer Hahn und Oberbürgermeister Tscheuschner mit einem der neuen Dienstfahrräder (Foto: A.Thomsen)
Einsparungen werden auch durch Ersatzbeschaffung von neuen Fahrzeugen erreicht (Foto: A.Thomsen)
TBZ-Geschäftsführer Uwe Hahn (Foto: A.Thomsen)
(alt) Auf Initiative des Hauptausschusses und des Oberbürgermeisters Tscheuschner hat das Technische Betriebszentrum der Stadt Flensburg (TBZ) ein Konzept zur Reduzierung der CO2-Emissionen durch die städtischen Fahrzeuge entwickelt. Gestern Vormittag stellten Oberbürgermeister Tscheuschner, Ratsherr Christian Thysen-Sörensen und TBZ-Geschäftsführer Uwe Hahn auf dem Betriebshof des TBZ das Konzept vor.

Ziel ist es im Rahmen des Klimapaktes Flensburg die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 30% zu senken. Das vorliegende Konzept hat das ehrgeizige Ziel bereits im nächsten Jahr 17% Einsparungen zu erreichen. Die etwa 250 städtischen Fahrzeuge setzen sich aus den Bereichen Berufsfeuerwehr (78 Fahrzeuge), Flensburger Friedhöfe, Kommunale Immobilien, Jugendaufbauwerk, Fuhrparkmanagement, TBZ (118 Fahrzeuge) und dem PKW des Oberbürgermeisters zusammen. Die Einsparungen von 17% CO2 Emissionen sollen mit folgenden Maßnahmen erreicht werden:

1. Verhaltensänderung 10%
2. Kraftstoff sparende Reifen 3%
3. Touroptimierungen 2,7%
4. Austausch einiger Fahrzeuge durch effizientere oder kleinere Fahrzeuge (Ersatzbeschaffung) 1,3%
5. Dienstfahrräder 0,4%

Das größte Potenzial liegt in der Verhaltensänderung. Hier sollen Schulungen durchgeführt werden, die zu sparsamerem Umgang mit den Fahrzeugen führen. Hierzu gehört vorausschauendes Fahren ebenso wie der effizientere Einsatz von Klimaanlagen, bis hin zum Verzicht auf ein Fahrzeug, wenn das Ziel auch mit dem Linienbus oder dem Fahrrad erreicht werden kann, ohne dass die Produktivität oder Arbeitsleistung darunter leidet.

Die Dienstfahrräder, die vorwiegend beim Rathaus stationiert werden haben natürlich einen relativ kleinen Nutzungsradius und tragen somit den kleinsten Teil zur Reduzierung bei. Diese können aber so TBZ-Geschäftsführer Uwe Hahn einen wichtigen Beitrag zum Umdenken leisten. Oberbürgermeister Tscheuschner: "Vor allem für Fahrten in der Innenstadt ist es sogar einfacher sich eben ein Fahrrad zu schnappen und die Suche nach einem Parkplatz entfällt. Hierfür werden die Fahrräder oft in Gebrauch sein."

Das Konzept wurde gestern dem TBZ-Ausschuss und am 30.Juni dem Hauptausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt.

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