17. Januar 2012 - 14:49 Uhr

Stadtwerke Flensburg wollen mehr Strom aus Sonnenenergie erzeugen

Das gesamte Dach ist nun mit Modulen belegt (Foto:Stadtwerke)
Flensburg: Dazu hat das Unternehmen die Kapazität seiner eigenen Photovoltaikanlage auf dem Stadtwerke-Gelände um 80% erweitert. Durch die Installation von 108 neuen Solarmodulen steigt die Leistung um rund 21 Kilowatt-Peak (kWp) auf ins-gesamt 47 kWp. Pro Jahr wird die Anlage jetzt je nach Sonneneinstrahlung voraussichtlich 46.000 kWh umweltfreundlichen Sonnen-Strom erzeugen.

Bereits seit Ende 2006 betreiben die Stadtwerke Flensburg auf einer Fahrzeughalle neben dem Firmenparkplatz eine Photovoltaikanlage. Sie ist als Test- und Demonstrationsanlage gedacht. Dort testet der Energieversorger 144 Solarstrommodule verschiedener Hersteller. Bei gleichen sowie unterschiedlichen Südausrichtungen werden deren Erträge verglichen.

Auf dem Dach sind unterschiedliche Solarstrommodule von Shell, Sharp, Solarworld, Solara, BP, Aleo und Kyocera mit einer Nennleistung von je 175 Watt im Einsatz. Des Weiteren werden Module von Sunpower, Sanyo und mit der Erweiterung auch IBC-Solarmodule untersucht.

Dazu Kai Hüttmann, Projektingenieur bei den Stadt-werken: „Seit dem Betrieb der Anlage haben wir über 130.000 kWh Solarenergie in das Flensburger Strom-netz eingespeist. Darüber hinaus leistet die Anlage einen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emmisionen. Rund 90.000 kg hat die Anlage bisher eingespart.“

Zusätzlich erproben die Stadtwerke auf dem Firmenparkplatz drei „Sonnensegel“, die sich automatisch am Stand der Sonne ausrichten. Die erste Solarstromanlage dieser Art in Flensburg.

Die Fachhochschule Flensburg hat die Photovoltaikanlage bereits wissenschaftlich unter-sucht. Auch Professoren anderer Universitäten, die betroffenen Modulhersteller, Planer und potentielle Investoren sind an den Testergebnissen und unterschiedlichen Erträgen der Anlagen interessiert.

Die aktuelle Stromproduktion und CO2-Einsparung der Photovoltaikanlage können Besucher und Mitarbeiter der Stadtwerke direkt an einem großflächigen Display im Eingangsbereich des Unternehmens ablesen.

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