Der Verband Northern Coasts 2009 im Kieler Marinestützpunkt (© 2008 Bundeswehr/Timo Petersen)
Der Verband Northern Coasts 2009 in der Kieler Förde (© 2009 Bundeswehr/Timo Petersen)
Bei der Übung Northern Coasts 2009 begleiten Kriegschiffe verschiedener Nationen ein Handelsschiff im Convoy (© 2009 Bundeswehr/Jenny May)
Ein aus vier unbewaffneten Schiffen bestehender Konvoi läuft unter Geleitschutz des Marineverbandes in den Hafen von Eckernförde ein. Es wird versucht durch das Angreifen von Speedbooten das Einlaufen zu verhindern (© 2009 Bundeswehr/ Ann-Kathrin Fisch
Scharfe Seeminen gefunden
In den vergangenen zwei Wochen wurde eine sehr breite Spannweite dessen geübt, was Besatzungen von Marineschiffen in Einsätzen beherrschen müssen. Dazu gehört zum Beispiel auch der Konvoischutz, die Hilfeleistung im Katastrophenfall auch an Land oder das Finden und Beseitigen von Minen. Besonderheit: Der internationale Marineverband hat sogar neben den Übungsminen auch echte Seeminen aus dem letzten Weltkrieg gefunden und diese zerstört. Die Altlasten wurden ganz in der nähe von Olpenitz aufgespürt und unschädlich gemacht. Somit konnte die Ostsee von einer Gefahr beseitigt und für den allgemeinen Schiffsverkehr sicherer gemacht werden.
Positives Fazit
Aus Sicht der Übungsleitung verlief das Großmanöver überaus positiv. "Alle Beteiligten konnten voneinander lernen. So sind die Marinen für künftige Herausforderungen ein gutes Stück weit besser gerüstet," sagt Fregattenkapitän Klaus Bremmer, Chefplaner im Flottenkommando Glücksburg. Bereits in drei Wochen beginnen schon wieder die Planungen für "Northern Coasts 2010". Nach derzeitigem Stand wird das Manöver dann erstmals von Finnland ausgerichtet. 2007, 2008 und in diesem Jahr war die Deutsche Marine der Gastgeber.
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