Realitätsnahe Übung
Die Übung diente der Vorbereitung auf künftige Auslandseinsätze und war so ausgelegt, dass sie den Einsatzbedingungen möglichst nah kam. Thema war der von Soldaten gesicherte Transport von Material zwischen zwei bewachten Stützpunkten. Für ein realitätsnahes Training trugen die Soldaten der SKB Gewehre, die natürlich ungeladen blieben. Zusätzlich wurde stark auf einen straffen Zeitplan geachtet - im Vordergrund stand jedoch immer die Sicherheit von Mensch und Material. Die Verladung und der Transport verliefen reibungslos und sind ein Beispiel für gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen der Marine und der SKB. Besonders der Austausch zwischen der zivilen Crew der "Westerwald" und den Soldaten des Logistikbataillons führte hier zum Erfolg.
Sicherheit durch Wiederholung
Neben dem Transport stand für das Personal der "Westerwald" vor allem die Sichtung und Sicherung des Materials auf dem Programm. Hierzu gehörte beispielsweise das Entleeren der Fahrzeugtanks um mögliche Brände zu vermeiden. Gut abgesichert verbrachte das Schiff das Material von Wilhelmshaven nach Kiel, wo der zum Stützpunktkommando Kiel gehörige Schwimmkran "Hiev" zur Entladung bereitstand. Um einen routinierten Betriebsablauf sicherzustellen, lud man die Kraftfahrzeuge und Container in Kiel einmal ab und wieder auf, um sie zurück nach Wilhelmshaven zu bringen. "Sicherheit durch Wiederholung" war hier die Devise. Für die routinierte Mannschaft des Versorgers "Westerwald" war die Übung eine Herausforderung und willkommene Abwechslung. Innerhalb der Marine stellt das Transportschiff weltweit die Unterstützung der Schiffe und Boote in den Einsätzen sicher.
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