Für die 66jährige kam jede Hilfe zu spät (Foto: Sven Geißler)
Noch vor Ort untersuchte die Kriminalpolizei die Leiche (Foto: Sven Geißler)
Schon nach kurzer Zeit die traurige Gewissheit, die Frühschwimmerin hatte ihr Bad nicht überlebt. In gut vier Metern Abstand vom Einstiegsloch in zwei Meter Wassertiefe entdeckten die Taucher um 9:10 Uhr den leblosen Körper der 66jährigen. Die Rentnerin wohnte in unmittelbarer Nähe und gehörte offenbar zu dem harten Kern, der auch bei schwierigsten Bedingungen und eisigen Wassertemperaturen auf das morgendliche Bad nicht verzichten will.
Die Kriminalpolizei Flensburg hat die Todesermittlungen noch vor Ort übernommen. Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten bei der ersten Inaugenscheinnahme nicht festgestellt werden, teilte die Wasserschutzpolizei Flensburg mit.
In Höhe der Badebrücke am Ostseebad gab es nur ein kleines Einstiegsloch, der übrige Wasserbereich ist immer noch weitgehend von Eis bedeckt. Dieses Unglück zeigt wie gefährlich es momentan an und in der Flensburger Förde auch für erfahrene Schwimmer sein kann.



