8. Februar 2010 - 12:59 Uhr

Ver.di Warnstreik in Flensburg

Foto: Sven Geißler
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(alt) - Die Gewerkschaft fordert für den öffentlichen Dienst eine Lohnerhöhung von 5% und 100 Euro mehr und eine verbindliche Übernahme für Auszubildende. Außerdem hat sich die Kommission für Differenzierungsklauseln
ausgesprochen, die Gewerkschaftsmitgliedern Vorteile verschaffen – möglich sei dies, so Bsirske, bei der Jahressonderzahlung oder Urlaubsgeld.

Nachdem die ersten beiden Verandlungsrunden kein Ergebnis brachten soll nun der Druck auf Bund und Kommunen durch Warnstreiks erhöht werden. Warnstreiks wurden heute in Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Brandenburg durchgeführt.

"Sozial ist, was Kaufkraft schafft" ist das Motto der der Aktionen. "Es gibt kein Verständnis dafür, dass die Bundesregierung Parteispendern aus dem Hotelgewerbe Milliardengeschenke macht. In der Summe wurden gerade vier Milliarden Euro durchgereicht" so Ver.di-Chef Bsirske. Das entspräche etwa der Summe einer 5% Erhöhung im öffentlichen Dienst.