Isabelle Rodde von der Universität Flensburg spricht am kommenden Mittwoch, 3. Februar, im Audimax auf dem Campus über die Rolle der Medien für eine interkulturelle Verständigung. Der Vortrag "Medien und interkulturelle Kommunikation" beginnt um 18 Uhr und dauert bis etwa 20 Uhr.
Eine der wichtigsten Entwicklungen im Medienbereich der vergangenen Jahre ist die zunehmende Globalisierung von Medienprodukten und Medienkommunikation. Das Internet öffnet eine Fülle internationaler Informationsquellen, bietet Interaktionsmöglichkeiten mit Menschen weltweit und sorgt für grenzüberschreitende gemeinsame Medienvorlieben bei Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig transportieren Medien kulturelle Stereotype und verstärken ungerechte Macht- und Ressourcenverteilung. Der Vortrag thematisiert die Rolle der Medien für eine interkulturelle Verständigung und stellt Konzepte und Praxisbeispiele für eine Toleranz fördernde Medienbildung vor.
Isabel Rodde ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Flensburg im Bereich Medienbildung. Von 2005 bis 2008 lehrte sie am Medieninstitut der Universität Phnom Penh/Kambodscha. Der Vortrag findet im Rahmen der Ringvorlesung "Medienkulturen - Medientheorien - Medienpädagogik" statt.



