Rettungswagen auf der B200 (Foto B. Nolte)
Stau nach einem Unfall auf der B200 (Foto: B.Nolte)
Foto: Benjamin Nolte
Foto: Benjamin Nolte
Bis zu 60 cm lange Eiszapfen mußten in der Norderstr. entfernt werden (Foto: B.Nolte)
Am Freitag und Samstag entwickelten sich viele Straßen in und um Flensburg zu extrem gefährlichen Eispisten. Dadurch das die Winterdienste, die feste Schneedecke mit ihren Räumfahrzeugen abgetragen hatten, kam die gefährliche Eisschicht auf dem Asphalt heraus. Unter anderem wurde das Nordkreuz zu einer gefährlichen Eispiste. Wer aus Richtung Harrislee kam und weiter nach Flensburg wollte fand sich auf dem abschüssigen Stück auf einer Eisbahn wieder. Auch die Bundesstraße 200 zwischen Jarplund und der dänischen Grenze war extrem gefährlich. Eine ungleichmäßige Eisschicht kam nach dem Räum- und Streueinsatz zum Vorschein. Einem Mercedesfahrer wurden diese Bedingungen zum Verhängnis. Er rutschte in Höhe der Ausfahrt Klues von der Fahrbahn und blieb in 60cm hohem Schnee stecken. Für die Bergung des Fahrzeuges musste die B200 kurzfristig in Richtung Süden voll gesperrt werden.
Wer denkt, dass es jetzt erst einmal genug Schnee gegeben hat, der täuscht. Am Dienstag droht ein neues Schneegebiet mit erheblichen Niederschlägen. Hinzu kommen vor allem an der Küste Sturmböen, die Gefahr von Schneeverwehungen wird wieder größer. Den Autofahrern droht somit neuer Ärger, im Laufe des Dienstages werden ähnliche Neuschneemengen wie am Freitag und Samstag erwartet. Erst am Mittwoch soll sich die Lage etwas beruhigen, allerdings ist ein Ende des Winters noch nicht in Sicht, schon zum Wochenende kann es weiteren Nachschub geben.
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