27. August 2010 - 9:36 Uhr

Junior-Diplomaten gesucht

Teilnehmer des MUN-SH 2009 (Foto: Hans von der Burchard)
Die Ge ne ral ver samm lung von oben (Foto: Klaas Ole Kürtz)
Die größte deutschsprachige Simulation der Vereinten Nationen geht in die nächste Runde: Ab sofort können sich Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland für das Planspiel MUN-SH anmelden. Dort lernen die Teilnehmer, die internationale Politik und die Funktionsweise der Vereinten Nationen zu verstehen. Model United Nations Schleswig-Holstein findet vom 7. bis 11. April im Schleswig-Holsteinischen Landtag in Kiel statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro.

Anmeldungen interessierter Schüler ab 16 Jahren werden noch bis zum 31. Oktober unter www.mun-sh.de angenommen. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Projekt. MUN-SH wird von einem Team aus etwa 50 Schülern und Studenten aus ganz Deutschland ehrenamtlich organisiert. Mitveranstalter sind der Schleswig-Holsteinische Landtag und die Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein.

MUN-SH findet 2011 schon zum sechsten Mal statt. Schirmherr des Projekts ist Landtagspräsident Torsten Geerdts. „MUN-SH bietet jungen Menschen die Möglichkeit, über drängende globale Probleme zu diskutieren, Lösungsansätze zu erarbeiten und sich mit der Weltpolitik auseinanderzusetzen“, so Geerdts. „Ich freue mich, die Teilnehmer von MUN-SH 2011 wieder im Kieler Landtag begrüßen zu können!“

Über 400 Schüler simulieren im Rahmen des Planspiels die Vereinten Nationen. Getagt wird in Gremien wie der Generalversammlung und dem Sicherheitsrat – und wie bei den echten Vereinten Nationen versuchen die Diplomaten nicht nur in offiziellen Debatten, die Linie ihres Landes durchzubringen, sondern bestreiten auch harte Verhandlungen hinter den Kulissen. Auf der Tagesordnung stehen Themen wie die Situation im Nahen Osten oder das Menschenrecht auf Wasser.

„Für den Zeitraum der Konferenz bewegen sich die Teilnehmer auf dem diplomatischen Parkett. Sie schlüpfen in die Rolle von Delegierten und müssen aus der Sicht eines Staates argumentieren, der nicht ihr Heimatland ist“, sagt Daniel Haarhoff, Generalsekretär von MUN-SH 2011. „Das macht die Simulation spannend und reizvoll. Und nebenbei lernen die Jugendlichen die Vereinten Nationen kennen und verbessern ihre rhetorischen Fähigkeiten.“

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