Zwei schwere Stürme zogen über uns hinweg (Foto:Benjamin Nolte)
Die Autozüge konnten nicht mehr nach Sylt fahren (Foto:Benjamin Nolte)
Die neuen, modernen Fähren konnten in Dagebüll dennoch anlegen (Foto:Benjamin Nolte)
In Flensburg musste die Feuerwehr Teile einer Dachverkleidung bergen (Foto:Benjamin Nolte)
Größere Schäden gab es nach ersten Informationen jedoch nicht. In Nordfriesland und dem Kreis Schleswig-Flensburg knickten einige Bäume um, in Dagebüll wurde ein LKW durch eine Windböe umgeworfen. In Flensburg verzeichnete die Feuerwehr ebenfalls nur wenige Einsätze. In der Teichstraße musste die Feuerwehr Teile einer Dachverkleidung bergen, die bereits Fenster kaputt gemacht hatten.
Trotz der Orkanböen konnte der Fährbetrieb zu den Inseln aufrechterhalten werden. Die WDR setzte aber nur die beiden neuen Doppelendfähren ein, die präziser zu manövrieren sind und mit denen sich auch bei Sturm anlegen lässt. Am Donnerstagnachmittag stellte die Deutsche Bahn den Autozugverkehr zur Insel Sylt komplett ein. Etliche Urlauber, die auf die Insel wollten strandeten in Niebüll an der Verladestation. Einige fuhren weiter nach Dänemark um die Fähre zu nehmen, andere warteten bis in die Abendstunden bis die Züge wieder fuhren.
Die angekündigte Sturmflut an der Nordsee fiel verhältnismäßig gering aus. Probleme mit den Wassermassen gab es aber besonders im Landesinneren. In der Region Gelting, die im Sommer von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht worden ist, stiegen die Pegel der kleinen Flüsse erneut in kritische Bereiche. Vorsorglich rückten Feuerwehr und THW mit großen Pumpen an um die Pegel zu entlasten. Hier konnte schlimmeres verhindert werden, zu mal weitere Regenfälle bislang ausblieben.
Das Jahr 2012 begann also äußerst stürmisch.
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