Macumbachè - Flensburger Hofkultur 2010 (Foto: A.Thomsen)
Macumbachè - Flensburger Hofkultur 2010 (Foto: A.Thomsen)
Macumbachè - Flensburger Hofkultur 2010 (Foto: A.Thomsen)
Macumbachè - Flensburger Hofkultur 2010 (Foto: A.Thomsen)
Il Viaggio - Flensburger Hofkultur 2010 (Foto: A.Thomsen)
Il Viaggio - Flensburger Hofkultur 2010 (Foto: A.Thomsen)
Il Viaggio - Flensburger Hofkultur 2010 (Foto: A.Thomsen)
Den Auftakt am Freitag im Hof des Flensborghus machte die Salsa-Band Macumbachè. Die Organisatoren der Flensburger Hofkultur pflegten damit die Tradition die Hofkultur mit afrokubanischen Klängen zu eröffnen, was sich inzwischen schon zu einem gern gesehenen Markenzeichen der Hofkultur entwickelt hat. Das Publikum dankte mit einer bis auf den letzten Platz besetzten Eröffnungsveranstaltung.
Die acht Musiker von Macumbachè wurden ihrem Ruf, mit zu den besten in Deutschland "stationierten" Salsa-Formationen zu gehören, mehr als gerecht. Die Selbstverständlichkeit mit der die Musiker Salsa und andere afrokubanische Stilrichtungen zum besten geben macht Freude. Die Starke Rhythmusfraktion legte zusammen mit dem Bassisten das Fundament, das mit Beginn der ersten Note die unverwechselbare Atmosphäre und das einhergehende Lebensgefühl im ganzen Hof verbreitete. Schon bei dem zweiten Stück wurde getanzt. Stillsitzen bei diesen Rhythmen kaum möglich.
Die kubanische Sängerin Martha Galarraga komplettierte das Salsa-Ensemble mit unglaublicher Energie und Druck. Sowohl in leiseren als auch in dynamischen Passagen absolut kubanisch - ein Ohrenschmaus. Freunde lateinamerilanischer Musik kamen an diesem Abend voll auf ihre Kosten.
Ein völlig anderes Programm erwartete den Zuhörer am Samstag im Käte- Lassen-Hof. Il Viaggio pflegt eher die leisen Töne, deren Aussagekraft jedoch nicht minder zu bewerten ist. Mit Klarinette, Kontrabass, Akkordeon und Percussion komponierten sie eine Klangwelt mit Einflüssen aus aller Welt. Von der schweren melancholischen Folklore bis hin zu verspielten jazzigen Passagen konnte man an diesem Abend für sich entdecken.
Die Klänge des Akkordeons und der Klarinette, die Beispielsweise in einem jazz beeinflussten Stück des Klarinettisten gemeinsam ein Thema spielten, verschmolzen zu einem eigenständigen faszinierendem Klang.
Dezente Andeutungen von Klezmer, lyrisch-arabischem, Chanson, Folk und mehr verpacken Il Viaggio in Ihren Kreationen, welche dennoch in einem sehr eigenen Stil vorgetragen werden. Auch der voll besetzte Käte-Lassen-Hof war eine hervorragende Kulisse zu den überwiegend romantisch, schwermütigen Klängen der Band.
Die Hofkultur 2010 hat mit diesen zwei Konzerten einen sehr guten Start hingelegt. Flensburg besitzt mit diesem Kultur-Festival ein außergewöhnliches Juwel. Ein absolutes Highlight für Kulturliebhaber und bei der Vielfalt der Darbietungen dürfte jeder etwas nach seinem Geschmack finden.
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Mehr Infos zur Hofkultur und den Veranstaltungen gibt es hier: www.flensburger-hofkultur.de/
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