27. Juni 2010 - 19:34 Uhr

Deutschland demontiert England - tausende feiern in Flensburg

Tausende fieberten an der Hafenspitze mit (Foto:Benjamin Nolte)
Die Schiffbrücke war fest in Hand der Fußballfans (Foto:Benjamin Nolte)
Die Schiffbrücke war fest in Hand der Fußballfans (Foto:Benjamin Nolte)
Die Schiffbrücke war fest in Hand der Fußballfans (Foto:Benjamin Nolte)
Flensburg (bno) - Die englischen Boulevardblätter sprachen vor der Achtelfinalpartie gegen Deutschland von Krieg, den man unbedingt gewinnen wollte. Auf dem Platz waren die Verhältnisse schnell geklärt, die deutsche Elf dominierte die Partie. Bereits in der 20. Minuten konnte an der Flensburger Hafenspitze zum ersten Mal gejubelt werden, Miroslav Klose erzielte die frühe Führung. Nur 12 Minuten später war es Lukas Podolski, der auf 2:0 erhöhte. Doch England kam zurück, zeigte sich gegen Ende von Halbzeit eins von den deutschen Toren relativ unbeeindruckt. Upson erzielte per Kopf den 1:2 Anschlusstreffer für die "Three Lions". Nur eine Minute später fiel das 2:2, Lampard zog aus 22 Metern ab setzte den Ball an die Latte, der Ball prallte ab, war deutlich hinter dem Tor, doch Schiedsrichter Jorge Larrionda aus Uruguay gab den Treffer überraschend nicht, es blieb beim 2:1 für unsere Nationalelf.

Mit einer Führung ging das Team von Joachim Löw in die Kabine. Ohne personellen Wechsel startete Deutschland in Hälfte zwei, zunächst sehr zurückhaltend, die Engländer hatten viel Platz, jedoch ohne große Chancen auf den Ausgleich. Was zwischen der 67. und der 70. Spielminute folgte war die Show des Thomas Müller, der mit einem eindrucksvollen Doppelpack die Engländer aus dem Turnier warf. Deutschland steht im Viertelfinale, schlägt England deutlich mit 4:1. England von Deutschland demonitert, die Internetpräsenz der englischen "Sun" spricht sogar von zerfleischten "Three Lions" und einer bitteren Niederlage gegen Deutschland.

Tausende fieberten erneut an der Flensburger Hafenspitze vor dem großen Videowürfel mit, bei 24 Grad Lufttemperatur und strahlendem Sonnenschein feierten sie die vier Tore der Nationalelf. Das Hafenbecken wurde zu einem Freibad umfunktioniert, gejubelt wurde zum Schlusspfiff sowohl an Land, als auch im Wasser. Tausende begaben sich nach dem Einzug ins Viertelfinale auf die Straße rund um den ZOB und die Schiffbrücke. Fast zwei Stunden lang hatten die Fußballfans die Schiffbrücke fest in ihrer Hand, lange Autokorsos und Fußballfans auf den Straßen legten den Verkehr lahm, gemeinsam wurde der Ereignissreiche Nachmittag gefeiert.

Weiter geht es für Deutschland am kommenden Samstag um 16 Uhr, selbstverständlich auch wieder mit großem Public Viewing an der Flensburger Hafenspitze.

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