Der Maulwurf mit dem Sprachfehler (Foto:Benjamin Nolte)
Der Puppenspieler und Musiker Rene Marik (Foto:Benjamin Nolte)
Falkenhorst oder auch einfach nur "Froschn" (Foto:Benjamin Nolte)
Seit Wochen ausverkauft, die Nachfrage nach dem Maulwurf und Co war auch in Flensburg gewaltig, Rene Marik ist in diesem Jahr einer der wenigen Künstler, der es geschafft hat in Flensburg im vollen Deutschen Haus aufzutreten. Bunt gemischt wartete das Publikum gespannt auf den Beginn der Show. Dem Frosch „Falkenhorst“ gehörte der erste Auftritt, doch gewartet haben alle auf den Maulwurf, als dieser auf der Bühne erschien, erreichte die Stimmung zum ersten Mal den Höhepunkt. Rene Marik schafft es mit einfachsten Mitteln die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen, sei es mit dem Maulwurf, dem Froschn, Eisbär Kalle, den Lappen oder dem neu hinzugekommenen „Hasskasper“.
Größtenteils konnten die eingefleischten Marik-Fans die Dialoge schon fast mitsprechen. Besonders rührend sind die Versuche des Maulwurfes Kontakt zu „de Barbe“ aufzubauen, einer Barbie-Puppe, die sich im entscheidenen Moment aber immer zurückzieht. Der bodenständige Eisbär Kalle mit seinen coolen und trockenen Kommentaren und Sprüchen, der schon zur Kultfigur gewordene Maulwurf oder der intelligent anmutende grüne Frosch, mit jeder Figur begeistert Marik mittlerweile Massen. Aus dem Geheimtipp Marik wurde ein Verkaufsschlager.
Die Pausen zwischen den Puppennummern füllt Rene Marik als Don Mercedes Moped zusammen mit Professor Inge mit musikalischen Acts. Die Popballaden, die den Abend füllen waren nicht unbedingt Highlights, doch steigerten sie bei den meisten Zuschauern die Vorfreude auf die nächten Auftritte der mittlerweile deutschlandweit beliebten Puppen. Es ist schon amüsant, wenn man darüber nachdenkt, dass sich hunderte Zuschauer im Deutschen Haus über einen Sprachfehler einer Handpuppe, des Maulwurfes, amüsieren. Ob unter den Zuschauern auch Deutschlehrer oder Sprachtherapeuten waren, ist nicht bekannt.
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