24. April 2010 - 12:28 Uhr

Das "Wunder im Pullunder" - Olaf Schubert im MAX Flensburg

Olaf Schubert im MAX Flensburg (Foto:Benjamin Nolte)
Olaf Schubert im MAX Flensburg (Foto:Benjamin Nolte)
Olaf Schubert im MAX Flensburg (Foto:Benjamin Nolte)
Flensburg (bno) - Olaf Schubert der freischaffende Betroffenheitslyriker aus Dresden lockte am Freitagabend etliche comedybegeisterte ins MAX Flensburg. Olaf Schubert ist sehr polarisierend, wie viele andere in seiner Branche, entweder mag man ihn, steht auf seinen Humor, oder nicht. Mit geringer Verzögerung begann sein Auftritt in Flensburg, Olaf Schubert hatte sich in den Räumlichkeiten des MAX verlaufen, ob dies zum Auftritt gehörte oder nicht sei mal dahingestellt, aber es liegt durchaus im Rahmen des Möglichen, dass es tatsächlich so war.

Das "leicht labil wirkende Gesamtkunstwerk" Olaf Schubert spricht über viele Dinge, er will die Welt verändern, will sie umformen. Ironisch, sarkastisch, bissig und kritisch, der Mann im Pullunder ist ein Querschläger, wie er im Buche steht, weiß sich äußerst gewählt auszudrücken und bringt das Publikum allein durch sein Auftreten schon zum Lachen. Doch ist er nicht nur ein Freund der gesprochenen Worte, auch stellte er sein Gesangstalent unter Beweis, seine Songs haben durchaus Niveau die deutschen Singlecharts zu erstürmen.

Als Retter in der Wüste sieht sich der Olaf Schubert, er ist Brunnen, Träger und Eimer zugleich. Dürfen wir gespannt sein, womit uns das Wunder im Pullunder in den kommenden Jahren noch überrascht. Eines ist klar, Olaf Schubert ist einer der aufstrebenden Künstler im deutschen Comedysegment, noch sind die Hallen und Veranstaltungshäuser eher klein, sein Publikum überschaubar und ausgewählt, doch sein Humor und seine Art Dinge anzusprechen, die alle betreffen, sind das was wir in der heutigen Zeit brauchen. "Ich bin bei Euch", hieß sein erstes Programm, mit "Meine Kämpfe" war Schubert nun zu Gast in Flensburg, das Publikum war sich einig, er darf wiederkommen, möglichst bald.

Kommentare


comments powered by Disqus