Nach gut 20 Minuten Werbung und Filmvorschauen warteten die Filmgäste, die im Schnitt knapp zehn Euro für die Kinokarte bezahlt haben, gespannt auf den Beginn des Streifens. Was nun geschah ist kurios und glücklicherweise selten zu gleich. Statt "Step up" in 3D lief der Film "Avatar" durch den Projektor über die Kinoleinwand. Es war dunkel, doch man konnte förmlich erahnen wie viele Gäste erschrocken auf ihre Karten geblickt haben um festzustellen, dass sie im richtigen Kino sitzen und der falsche Film läuft. Nach gut fünf Minuten hatten alle begriffen, dass es keine überdimensionierte Filmvorschau für die Rückkehr von "Avatar" auf die Kinoleinwände war, sondern, dass hier wirklich der falsche Film gestartet wurde.
Resultierend aus dieser Erkenntnis wurde das Kinopersonal benachrichtigt und das Bild wurde plötzlich wieder schwarz, "Avatar", den in Kino 8 keiner sehen wollte, war nach knapp zehn Minuten beendet. Um die Stimmung noch etwas anzuheizen begann nun nicht der Hauptfilm für den alle bezahlt hatten, nein als Dankeschön für die Panne gönnte man den Zuschauern nochmals dieselben zwanzig Minuten Werbung, wie bereits zuvor schon gesehen. Leicht gereizt setzte bei etlichen Kinogästen der Beschwerdedrang ein und es fand eine Wanderung hinab in ersten Stock zur Kinokasse statt um nachzufragen, ob man hier buchstäblich "im falschen Film" sei.
Auf Anfrage unserer Redaktion teilte ein Verantwortlicher mit, dass ein Problem mit dem 3D Projektor in Kino 8 bestand und man statt weißer Leinwand lieber einen anderen Film anliefen ließ. Nun fragten sich jedoch einige wie es möglich war, wenn ein Problem am 3D-Projektor bestand, einen anderen 3D-Film zu zeigen?
Das Ende der Geschichte ist, dass die Gäste in Kino acht das Vergnügen von etwa 50 Minuten Werbung hatten, ehe irgendwann der Hauptfilm begann. An eine kleine Entschädigung in welcher Form auch immer für die entstandenen Unannehmlichkeiten oder ein paar erklärenden Worten war nicht zu denken.
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